Umrechnungstabelle für Springformen

Dilemma 1: Man findet ein superlecker klingendes Kuchenrezept, nur leider hat man nicht die entsprechende Springformgröße im Haus.
 Dilemma 2: Man ist nur zu zweit und benötigt weniger Kuchen.
Dilemma 3: Man möchte den Kuchen erst einmal „in klein“ probieren, bevor man ihn „in groß“ backt.

Wer nun nicht alle Springformgrößen zu Hause hat oder verschiedene Rezepte zunächst in einer kleinen Form (zum Beispiel 20 cm Durchmesser) ausprobieren möchte oder einfach eine kleinere Menge benötigt, der kann entweder schätzen, eine neue Backform in der richtigen Größe kaufen oder einfach umrechnen.

Alles was man für die Berechnung benötigt ist die Formel für die Umrechnung der Kreisfläche: r2 * Pi = Kreisfläche. Möchte man zum Beispiel das für eine 28er Springform vorgesehene Rezept für eine 20er Springform umrechnen, muss man wie folgt vorgehen: (10 cm x 10 cm x Pi) / (14 cm x 14 cm x Pi) = 0,51. Multipliziert man nun die angegebenen Zutaten mit dem Umrechnungsfaktor 0,51 erhält man die Menge an Zutaten, die man für die 20er Springform benötigt.

Und damit man sich das Umrechnen spart, gibt es die folgende Umrechnungstabelle für Springformen:

In der ersten Zeile lässt sich folgendes ablesen: Das Rezept ist für eine Springform mit X cm Durchmesser. 
In der ersten Spalte kann man ablesen: Ich möchte aber eine Springform mit Y cm Durchmesser verwenden.

 

18 cm

20 cm

22 cm

24 cm

26 cm

28 cm

30 cm

18 cm 1 0,81 0,67 0,56 0,48 0,41 0,36
20 cm 1,23 1 0,83 0,69 0,59 0,51 0,44
22 cm 1,49 1,21 1 0,84 0,72 0,62 0,54
24 cm 1,78 1,44 1,19 1 0,85 0,73 0,64
26 cm 2,09 1,69 1,40 1,17 1 0,86 0,75
28 cm 2,42 1,96 1,62 1,36 1,16 1 0,87
30 cm 2,78 2,25 1,86 1,56 1,33 1,15 1

Vorgehen:

1. In der ersten Zeile den Durchmesser suchen, für den das Rezept gemacht ist.

2. Dann in der ersten Spalte den Durchmesser suchen, in den umgerechnet werden soll.

3. Den Wert rausschreiben, wo sich die Waagerechte und die Senkrechte schneiden.

4. Mit diesem Wert werden alle Angaben im Rezept multipliziert (zum Beispiel 100 g x 0,51 = 51 g =>  ca. 50 g). Heraus kommt die Menge für die neue Formengröße mit der gleichen Kuchenhöhe. Ich runde dabei immer so auf bzw. ab, dass ganze Eier verwendet werden können.

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