Mailand in vier Tagen – die Tour

Tag Route
1. Tag Dom – Scala – Goldenes Karree
Duomo Santa Maria Nascente

 

Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, besichtigt man als erstes den Mailänder Dom. Er liegt im Herzen der Altstadt und ist die größte gotische Kirche der Welt (Piazza del Duomo 18, tgl. 7-19 Uhr, wichtigste Reliquie: Nagel aus Christus’ Kreuz). Tipp: wie bei allen Kirchen in Italien, auf bedeckte Schultern und Knie achten! Von der Domdachterasse hat man eine schöne Aussicht über die Stadt (Lift 12 €, Treppe 5 €, ab 18 Uhr nur über Lift). Auf der Piazza del Duomo befindet sich zudem das Reiterstandbild Vittorio Emanueles II.
Museo del Novecento 2010 eröffnetes Museum für die Kunst des 20. Jh. (Piazza del Duomo, Mo. 14:30-19:30 Uhr, Di., Mi., Fr., So. 9:30-19:30 Uhr, Do. Sa. 9:30-22:30 Uhr, eine Stunde vor Schließung sowie jeden Freitag ab 15:30 Uhr ist der Eintritt frei, sonst 5 €, 3 € für Studenten).
Santa Maria Presso San Satiro Beim Bau der Kirche hat der Baumeister des Petersdoms in Rom – Donato Bramante – mitgewirkt (Via Speronari 3, tgl. 9-12, 14:30-18 Uhr).
Galleria Vittorio Emanuele II.

 

 

und Piazza dei Mercanti

Mit Glas und Stahl überdachte, kreuzförmige Einkaufspassage, die die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala verbindet.

Pause:

Bar Zucca (Di.-So. 7-20:40 Uhr, Geburtsstätte des Campari, schöner Blick auf den Dom, guter Aperitif) Mittagssnack: Bäckerei Luini (Via Radegonda 16, Mo. 10-15 Uhr, Di.-Sa. 10-20 Uhr, bekannt für seine warmen Panzerotti – leckere, kleine gefüllte Teigtaschen)

Teatro alla Scala und Piazza della Scala (mit Denkmal Leonardo da Vinci), Palazzo Marino (Rathaus), San Fedele (Piazza San Fedele 4, tgl. 7:30-14:30, 16-19 Uhr)
Museo Teatrale alla Scala Für Opernfreunde (tgl. 9-12:30, 13:30-17:30 Uhr, 6 €, mit Blick ins Theater und mit viel Glück kann man bei einer Probe zuschauen).

Mittagessen: Il Marchesino (Via Filodrammatici 2, Mo.-Sa. 8-1 Uhr, Mittagsteller ca. 16-19 €, hier kocht Spitzenkoch Gualtiero Marchsi)

Kaffee/Snack: Café Trussardi (Piazza della Scala 5, Mo.-Fr. 7:30-23 Uhr, Sa. 12-23 Uhr, kleine Gerichte ab 12 €, mit Blick auf das Theater Filodramatici)

Shoppen Via Manzoni, Via Montenapoleone, Via della Spiga, Via Sant’ Andrea, Via Verri, Corso Matteolti …
Museen Sammlungen aus Kunst, Antiquitäten, Möbeln etc. im Museo Poldi Pezzoli (Via Manzoni 8, Mi.-Mo. 10-18 Uhr, 8 €) und Museo Bagatti Velsecchi (Via Santo Spirito 10, Via Gesù, Di.-So. 13-17:45 Uhr, 8 €, mittwochs nur 4 €).
2. Tag Sant Maurizio al Monastero – Cenacolo Vinciano – Sant‘Ambrogio – San Lorenzo Maggiore – Navigli-Viertel
Sant Maurizio al Monastero

 

Am besten man beginnt den zweiten Tag mit einem italienischen Frühstück in der Konditorei Marchesi (Via Santa Maria alla Porta 11a, Di.-So. 8-20 Uhr, Sonntagnachmittag geschlossen). Weiter geht es dann vorbei an der Via Brisa in die Kirche des Klosters (tgl. 9-12, 14-17:30 Uhr). Wer noch einen Kaffee benötigt, bekommt ihn im Grünen im Palazzo delle Stelline (Corso Magenta 61, Mo.-Fr. 9-20 Uhr).
Cenacolo Vinciano „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci (eines der bekanntesten Bilder der Welt) befindet sich an der Nordwand des Reflektoriums der Kirche Santa Maria delle Grazie (Museo della Scienza, Piazza Santa Maria delle Grazie 2, Di.-So. 8-19:30 Uhr, 6,50 € + 1,50 € Reservierungsgebühr). Tipp: frühzeitig (mind. 2 Monate im Voraus) reservieren!
Santa Maria delle Grazie

 

Die schönste Renaissancekirche Mailands (Piazza Santa Maria delle Grazie 2, tgl. 7-12, 15-19 Uhr).
Basilica de Sant‘Ambrogio

 

Die Kirche wurde im 4. Jh. vom Schutzheiligen der Stadt Mailand, Sankt Ambrogio, erbaut. Nicht nur der Stadtpatron ruht hier. In dieser Kirche finden auch die meisten Trauungen statt. Laut einem Aberglauben schützt der Stadtpatron die hier getrauten Paare vor Ehekrisen (Piazza Sant’Ambrogio, Mo.-Sa. 10-12, 14:30-18 Uhr, So. 15-17 Uhr). Gleich nebenan befindet sich die Università Cattolica.
San Lorenzo Maggiore

 

Entlang der Via Gian Gacomo Mora gelangt man zur Basilika San Lorenzo Maggiore. Hier sollte man sich die Capella di San Aquilino und die Colonne di San Lorenzo ansehen (Corso di Porta Ticinese 39, tgl. 7:30-18:45 Uhr).
Parco delle Basiliche und Sant‘Eustorgio Bewaffnet mit einem Eis von der Gelateria Grom (Corso di Porta Tricinese 51, tgl. 12-1 Uhr) schlendert man durch den Parco della Basiliche (nachts hat man von hinten aus dem Park einen schönen Blick auf San Lorenzo) in Richtung der Kirche Sant’Eustorgio (Piazza Sant’Eustorgio 1, tgl. 7-12, 15-19 Uhr) wo sich die Reliquien der Heiligen Drei Könige befinden.
Navigli-Viertel Nach einem Spaziergang durch das Navigli-Viertel kann man am Abend ganz wunderbar im Restaurant „La Ricetta di Mame“ (Via Vigevano 34, Mo.-Sa. 12-15, 19-24 Uhr) speisen.
3. Tag Brera – Giardini Pubblibi – Porta Venezia
Pinacoteca di Brera

 

Die Pinakothek beherbergt die größte und bedeutendste Gemäldesammlung Mailands und hat ihren Sitz im Palazzo Brera. Sehenswert ist nicht nur die kleine, aber feine Gemäldesammlung, sondern auch das Gebäude und der Innenhof sind einen Blick wert. (Via Brera 28, Di.-So. 8:30-19:15 Uhr, 6 €). Für einen Kaffee danach geht man besten in den Orto Botanico (Eingang via Brera 28, Mo.-Fr. 9-12, 14:30- 17 Uhr, Eintritt frei).
Basilica di San Simpliciano Auf dem Weg zu eine meiner Lieblingsrestaurants in Mailand kommt man an der Basilica di San Simpliciano, einer der schönsten und ältesten Kirchen Mailands, vorbei. (Piazza San Simpliciano 7,

tgl. 7-12, 15-19 Uhr). Für die Mittagspause: Parma & Co (Via Delio Tessa 2, Mo.-Sa. 10-15, 17-23 Uhr, So. 12-16 Uhr). Hier kann man natürlich auch ganz himmlisch leckeren Parma-Schinken kaufen.

Shoppen Entlang der Via Solferino sowie dem Corso Como.
Giardini Pubblici

 

Nach dem Mittagssnack kann man einen kleinen Spaziergang zum und im Giardini Pubblici machen. Hier findet man Erholung und Kultur. Wer möchte kann sich hier das PAC (via Palestro 14, Ausstellungen zeitgenössischer Kunst), die Villa Belgiojoso Bonaparte mit Galleria d’Arte Moderna (via Palestro 16, Eintritt frei) oder auch den Palazzo Dugani (via Daniele Manin 2b) ansehen.
Corso Venezia  und Corso Buenos Aires Auf der anderen Seite des Parks gelangt man zum Corso Venezia mit vielen schönen Palazzos, wie dem Palazzo Castiglioni (Nr. 47), dem Palazzo Serbelloni (Nr. 16) sowie der Casa Fontana Silvestri (Nr. 10). Folgt man der Straße stadtauswärts gelangt man durch die Porta Venezia auf die längste Einkaufsstraße Mailands mit zahlreichen Läden (und natürlich auch einer Filiale der Gelateria Grom).
4. Tag Castello Sforzesco – Parco Sempione
Castello Sforzesco Das im Nordwesten der Altstadt gelegene Stadtschloss befindet sich an der Piazza Castello und wurde von Francesco I. Sforza ab 1450 anstelle der zerstörten Burg der Familie Visconti erbaut (tgl. 7-18 Uhr). Im Schloss befinden sich die Musei del Castello Sforzesco, in denen sich auch das letzte, unvollendete Werk Michaelangelos, die Skulptur „Pieta Rondanini“ befindet (Di.-So. 9-17:30 Uhr, 3 €, freitags ab 14 Uhr und Sa., So., Di., Mi., Do. letzte Stunde freier Eintritt).Wer danach etwas essen möchte, kann auf ein Lunch in der L`Osteri (Via Vincenzo Monti 26) vorbeischauen.
Parco Sempione

 

Am Rande des Stadtparks zwischen dem Castello Sforzesco und dem Arco della Pace sind repräsentative Bauten wie das Amphitheater, die Fontana Metafisica, der Torre Brance (Aussichtsturm, 4 €) sowie die Arena zu besichtigen. Zudem kann man sich hier auch eines der ältesten Aquarien der Weilt ansehen, das Acquario e Cicica Stazione Idrobiolica (Di.-So. 9-13, 14-17:30 Uhr, freier Eintritt).
Triennale Design Museum Am Rande des Parks, in der Viale Emilio Alemagna befindet sich auch das Triennale Design Museum, das die bedeutendste Sammlung italienischen Designs der Moderne beherbergt (Viale Emilio Alemagna 6, Di., Mi., Fr.-So. 10:30-20:30 Uhr, Ausstellungen 2-8 € und Museum 8 €) und das Cafe Camparitivo (Di.-So. 11-24 Uhr).
bei mehr Zeit Cimentario Monumentale

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