Krakau – Meine liebsten Locations für Essen und Trinken

Wenn man in Krakau ist, sollte man unbedingt einmal im Café Camelot (ul. sw. Tomasza 17) einen Kaffee oder Tee trinken oder gar ein Frühstück (noch warme mit Puderzucker bestäubte Croissants – fast wie in Paris) zu sich nehmen. Dieses Café befindet sich etwas abseits der Touristenströme, aber dennoch nur ein paar Meter vom Marktplatz entfernt. Das Café ist innen sehr schön individuell und gemütlich eingerichtet. Alternativ kann man aber auch den schönen Außenbereich (vorne und hinten) nutzen. Da sich ein Stockwerk über dem Café ein schöner kleiner Deko-Laden befindet, kann man seinen superleckeren Kuchen auch auf einer der Terrassen zwischen dem Erdgeschoss und dem 1. Geschoss genießen.

Nicht verpassen sollte man auch die traditionelle heiße Schokolade, die in der Wedel Chocolate Lounge (Rynek Glowny 46) serviert wird (Wedel ist ein polnischer Schokolade- und Pralinenproduzent). Auch die leckeren Pralinen können direkt an den Tisch bestellt werden. Wer nicht genug davon bekommen kann, hat hier auch die Möglichkeit, die Pralinen und viele andere Wedel-Produkte gleich im Anschluss für zu Hause zu kaufen.

Wer im jüdischen Viertel Kasimir unterwegs ist, kann im Cheder Café (ul. Jozefa 36) entweder einen frischen marokkanischen oder israelischen Minztee oder aber einen echten israelisch zubereiteten Kaffee mit Kardamom trinken. Das Café ist wie eine Bibliothek gestaltet – hohe hölzerne Regale mit ornamentalen Schnitzereien in den Formen hebräischer Buchstaben, Bücher und schöne Holzstühle und -tische.

Für einen „kleinen“ (Mittags-)Snack zwischendurch eignen sich insbesondere die „Milchbars“. Hier gibt es traditionelle, polnische Gerichte (Suppen, Schnitzel, Pierogi, Kartoffelpuffer etc.) zu kleinen Preisen. Gut gefallen haben mir die „Bar Grodzki (ul. Grodzka 47, gegenüber der Peter und Paul Kirche, http://www.grodzkibar.zaprasza.net) oder „U Babci Maliny(ul. Slawkowska 17, „Eventgastronomie“, http://www.kuchniaubabcimaliny.pl).

Das dezent und elegant eingerichtete Restaurant Ancora (ul. Dominikanska 3, http://www.ancora-restaurant.com) ist das Restaurant des polnischen Kochs Adam Chrząstowski. Hier wird entgegen der vielen touristischen Restaurants in Krakau traditionelle polnische mit einer modernen Küche kombiniert, in der nur beste und frische Zutaten verarbeitet werden. Das Besondere ist dabei, die offene Küche in der Mitte des Restaurants, so dass man (sofern man will und im Erdgeschoss sitzt) den Köchen bei ihrer Arbeit zusehen kann.

Ein weiteres Restaurant in Krakau, das traditionelle, polnische Gerichte modern interpretiert, ist das Resto Illuminati (ul. Gołębia 2, http://www.restoilluminati.pl). Hier findet man eine frische, ambitionierte Küche ohne abgehobene Kreationen oder Preise in einem eleganten, unaufdringlichen Rahmen und raffiniertem Restaurant-Design. Neben einer umfangreichen Weinkarte und einer kleinen Tageskarte gibt es hier jeden Abend jazzige Live-Musik (Klavier und Saxophon). Der Nachtisch – ein Schokoladensufflee mit selbstgemachtem Minzeis – war großartig!

Leider war ich selbst noch nicht dort, aber das Restaurant Zielona Kuchnia (ul. Grabowskiego 8, http://zielonakuchnia.eu), das saisonal wechselnde Gerichte anbietet, hört sich einfach wunderbar an. Es liegt – im Gegensatz zu den vorherigen Restaurants – etwas außerhalb der Altstadt. Das Restaurant befindet sich in einem historischen Gebäude und verfügt über einen schönen, grünen Innenhof. Beim nächsten Krakau-Besuch werde ich hier ganz sicher einkehren.

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