Amsterdam – Dinner

Amsterdam hat auch kulinarisch viel zu bieten. Neben den traditionellen Evergreens, der Spitzen- und Szenegastronomie findet man in Amsterdam zum Beispiel auch viele sehr gute asiatische Restaurants. Eine Vielzahl an Restaurants bietet auch vegetarische und/oder Biogerichte an. Die Amsterdamer Küche bietet alles, von günstig bis teuer, von einfach rustikal über trendy bis hin zu elegant und luxuriös.

Meine Restaurant-Empfehlungen für den Abend

Klasse statt Masse: Das an der Leliegracht gelegene Restaurant De Luwte (Leliegracht 26/28, Vorspeisen ca. 10 Euro, Hauptspeisen ca. 20 Euro, Dessert ca. 7,50 Euro, Glas Wein ca. 5 Euro, Flasche Wasser ca. 5 Euro) habe ich während meines Amsterdam Aufenthalts gleich zwei Mal besucht. Das gemütliche Restaurant mit einer kleinen Karte hat mich durch die Frische und die Qualität der Zutaten, die liebevolle Anrichtung der Speisen, den ausgezeichneten Wein, den freundlichen Service sowie das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Aber auch die Einrichtung (Kamin, bepflanzte Wände, moderne Holzvertäfelung …) und das Ambiente des Restaurants sind originell und angenehm. Besucht wird das Restaurant weniger von Touristen, sondern mehr von Geschäftsleuten und Einheimischen. Mein persönlicher Geheimtipp im Grachtengürtel. Ich komme ganz bestimmt wieder.

Platz an der Sonne: Das  gemütliche Restaurant De Belhamel (Brouwersgracht 60, Vorspeisen ca. 15 Euro, Hauptspeisen zwischen 20 und 25 Euro, Dessert ca. 10 Euro, Glas Wein ca. 5 Euro, Flasche Wasser ca. 5 Euro) liegt direkt an der Brouwersgracht und eignet sich auch bereits am (Nach)Mittag zum Mittagessen oder Kaffee trinken und Apfelkuchen essen in der (Frühjahrs-)Sonne. Aber auch am Abend hat man durch die große Fensterfront einen romantischen Blick auf die Heren- und Brouwersgracht. Der Service ist aufmerksam, die Speisekarte des Restaurants ist klein, der Wein ist in Ordnung und die Speisen sind klein, aber sehr lecker.

Restaurants, die ich gerne noch ausprobiert hätte

Grachtengürtel

◦   Kreative indonesische Küche – Zwei Gänge 29 Euro, Drei Gänge 35 Euro: Max Restaurant AmsterdamHerenstraat 14.

◦   Französische Küche in stetiger Top-Qualität – Menü ab 36 Euro: ChristopheLeliegracht 46.

◦   Leckere Grillküche im Lounge-Restaurant – Hauptgerichte ab 16,50 Euro: Herengracht Bar & GrillHerengracht 435.

Jordaan

◦   Französische Haute Cuisine mit vielen lokalen Produkten in der auch Vegetarier herzlich Willkommen sind – Menü ab 39 Euro: Brodewijk, Noordermarkt 7.

◦   Wöchentlich wechselndes Drei-Gänge-Menü (32,50 Euro, wahlweise mit Fisch oder Fleisch) serviert in einer ehemaligen Schmiede mit offener Küche und lockerer Atmosphäre: Balthazar’s KeukenElandsgracht 108.

Südliche Altstadt

◦   Innovative internationale Küche mit französischen Einschlag in der Hermitage (1 Michelin-Stern) – Menü ab 32 Euro: Neva, Amstel 51.

◦   Frisch und kreativ: Von Mittwoch bis Samstag kann man hier einaus tagfrischen Zutaten der Saison zusammengestelltes Überraschungsmenü (drei bis fünf Gänge, 65 Euro bis 125 Euro mit korrespondierenden Weinen) bestellen – Wünsche, Allergien etc. werden bei der Zusammenstellung berücksichtigt: UtrechtsedwarstafelUtrechtsedwarsstraat 107-109 (am Rembrandtplein).

Etwas außerhalb der Innenstadt

Genuss im Glashaus und Frische die man schmeckt – Einzigartig ist das Ambiente inmitten eines acht Meter hohen Gewächshauses. Der Eigentümer und Spitzenkoch Gert Jan Hageman (1 Michelin-Stern) verwendet für sein täglich wechselndes Drei-Gänge-Menü (49,50 Euro) ausschließlich frische Produkte, die im hauseigenen Treibhaus geerntet werden und Bioprodukte lokaler Lieferanten: Restaurant De Kas, Kamerlingh Onneslaan 3.

Was gibt es zu beachten?

Essenszeiten


Zwischen 12 und 14 Uhr: kleines Lunch (zum Beispiel belegte Brötchen (broodjes) mit warmen und reichhaltigen Belägen wie Lachs und Ziegenkäse, Salate und Suppen).
Zwischen 17(!) und 22 Uhr: ausgiebiges Dinner mit Vor-, Haupt- und Nachspeise.

Preisniveau

Wenngleich einige Reiseführer vor einem um 30 bis 50 % höheren Preisniveau warnen, kann ich dies nicht bestätigen. Natürlich muss man – wie auch in allen anderen Ländern – in den acht Sterne-Restaurants in und um Amsterdam etwas tiefer in die Tasche greifen, allerdings gibt es genügend Alternativen für nicht ganz so finanzkräftige Feinschmecker. Wer nicht auf Sterne-Küche verzichten möchten, den empfehle ich die Lunch-Angebote oder spezielle Dinner-Angebote.

Trinkgeld

Das Trinkgeld ist im Preis enthalten. Bei besonderer Zufriedenheit freut sich das Personal aber natürlich über ein Trinkgeld von etwa 5 bis 10 %.

Taste of Amsterdam
Neben kulinarischem Hochgenuss bietet das viertägige Gourmetfest „Taste of Amsterdam“ (06.06. bis 09.06.2013) im Amstelpark einen Food Market und verschiedene Workshops für Groß und Klein zum Thema Essen und Trinken.

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